Die Predigt hielt der Diözesanadministrator, Dompropst Alfred Rottler. Er beschrieb die Berufung als Geschenk Gottes und Antwort des Menschen. „Bei der Berufung ist es, als ob eine innere Stimme sagt: Du, ich brauche dich! Auf, hinter mir her!“, betonte er und würdigte das Ja der Weihekandidaten. Zugleich verschwieg er nicht die Herausforderungen dieses Weges: Zweifel, Fragen und Unsicherheiten gehörten dazu. Als Kern priesterlicher Existenz hob Rottler die „Freundschaft mit Jesus Christus“ hervor, die im Gebet und in der Eucharistie gepflegt werde. Mit Blick auf den Auftrag der Kirche erinnerte er an die Sendung Jesu: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Geschöpfen das Evangelium!“ Priester seien gerufen, „mit Wort und Tat Zeugnis zu geben“ und den Menschen die Liebe Gottes erfahrbar zu machen. Dabei gelte: „Mit euch bin ich Christ, für euch bin ich Priester“ – ein Dienst, der aus der Gemeinschaft der Gläubigen erwächst und ihr zugleich dient.
Im Anschluss an die Predigt legte Weihbischof em. Bittschi den Männern die Hände auf und weihte sie zu Priestern. Danach wurden ihre Hände mit Chrisam gesalbt. Schließlich wurden ihnen symbolisch Brot und Wein überreicht.















