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17.05.2021

KAB beging ihre traditionelle Maiandacht in St. Monika

Im kleineren Rahmen und ohne die Augustinbläser, die sonst immer dabei sind, fand coronabedingt die traditionelle Maiandacht der KAB am 15. Mai in St. Monika statt . Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen, um gemeinsam Gott und Maria zu verehren – und diesmal, angeregt von Teamsprecher Magnus Maurus, besonders den heiligen Josef einzubeziehen. In seiner Ansprache wies Präses Diakon Raymund Fobes darauf hin, dass gerade der heilige Josef als handwerklicher Kleinunternehmer in Nazareth um die Sorgen der kleinen Leute wusste. Von sozialer Not seien auch heute oft selbstständig Arbeitende und nicht nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen. Auch Maria habe als Frau aus dem Volke um die Not der einfachen Leute gewusst.  Der Präses erinnerte zudem daran, dass die Kirche offiziell erst recht spät auf die soziale Frage reagiert habe. Zwar gab es Persönlichkeiten wie Bischof Ketteler oder Adolf Kolping oder auch Ordensgründer wie Don Bosco, die schon früh angesichts der durch die Industrialisierung entstandenen Notlagen konkret geholfen haben. Offiziell wurde aber soziale Ungerechtigkeit erst mit der Enzyklika „Rerum Novarum“ durch Papst Leo XIII. im Jahr 1891 angemahnt. Dass die KAB bei Kundgebungen der Gewerkschaften am 1. Mai teilnimmt, begrüßte Diakon Fobes. Es sei aber auch wichtig, immer wieder das christliche Profil – zum Beispiel die Sonntagsruhe, den Schutz der Familie und auch die Sorge um das ungeborene Leben – einzubringen. Am Schluss wurde noch in einem kurzen Gebet der verstorbenen Ehefrau des langjährigen Leiters der Augustinbläser Christel Wilhelm gedacht.

© Bilder: Anette Fobes / Text: Raymund Fobes, 2021
 

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